Wie tief muss ein Notar bei Erstellung eines notariellen Nachlassverzeichnisses graben - BGH, Beschluss v. 7.03.2024, Az. IV ZB 24/23

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Der Bun­des­ge­richts­hof (BGH) hat in sei­nem Beschluss vom 07.03.2024 die Pflich­ten von Nota­ren und Erben bei der Erstel­lung eines Nach­lass­ver­zeich­nis­ses kon­kre­ti­siert. Das Gericht stell­te klar, dass die Ermitt­lungs­pflich­ten der Nota­re nicht gren­zen­los sind.  Wenn jemand ent­erbt wird, steht ihm gesetz­lich ein Pflicht­teil zu. Um die genaue Höhe die­ses Anspruchs zu berech­nen, kann der Pflicht­teils­be­rech­tig­te vom Erben... mehr Info »

Solange das Scheidungsverfahren läuft und die Scheidungsvoraussetzungen vorliegen, entfällt das gesetzliche Ehegatten-Erbrecht, wenn der Erblasser die Scheidung beantragt oder ihr zugestimmt hatte, selbst wenn das Verfahren über Jahre ruht (BGH, Beschluss vom 13.05.2026, Az. IV ZB 7/25).

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Wer ver­hei­ra­tet ist, setzt dar­auf, dass der Part­ner im Ernst­fall abge­si­chert ist – oder umge­kehrt, dass nach einer Tren­nung kla­re Ver­hält­nis­se herr­schen. Doch wann genau erlischt eigent­lich das gesetz­li­che Erbrecht des Ehe­gat­ten, wenn man sich schei­den las­sen möch­te? Der Bun­des­ge­richts­hof (BGH) hat hier­zu mit einer aktu­el­len Ent­schei­dung für wich­ti­ge Klar­heit gesorgt (BGH, Beschluss vom 13.05.2026,... mehr Info »